Billig-Ostereier aus FernOstern bergen unangenehme Überraschung

Billig-Eier aus FernOstern, bergen oft
sehr unangenehme Überraschungen.
Peking-Ente / Stuttgart (brez) Beim Öffnen eines gefärbten Ostereis, welches Holger O. am gestrigen Donnerstag beim Discounter um die Ecke gekauft hatte, erlebte er die drittgrößte Überraschung seines langweiligen Lebens. Als er wie gewohnt dem Ei den Kopf abschlug, blickte ihm eine Babyechse entgegen. „Mann war ich vielleicht erschrocken. Ich hätte wirklich alles erwartet, ein Küken vielleicht, ein altes Handy oder einen abgeschnittenen Finger. Aber das nicht!“, erzählt uns Holger O. voller Entsetzen. 
Das kommt davon, wenn man einfach nur auf den Preis schaut. Immer wieder warnen Verbraucherschützer vor dem Erwerb von billigen Lebensmittel, deren Herkunft nicht auf den ersten Blick
erkennbar ist. Nachdem Holger O. in der Zwischenzeit seinen ersten Schock überwunden hat, denkt er darüber nach, was er mit dem Echsenbaby nun machen soll. „Wenn man die Größe von dem Ei nimmt, dann kann man wohl davon ausgehen, dass die Echse recht groß werden wird. Jetzt muss ich mich erst einmal schlau machen, wie man so ein Tierchen hält, und was man da alles für Vorschriften beachten muss. Vielleicht muss ich das Tier ja gegen Tollwut impfen lassen, und dann vielleicht auch noch zum Kastrieren bringen? Im Internet steht, dass eine läufige Echse auch Tausende von anderen Echsen anlocken könnte. Das möchte ich aber unter allen Umständen vermeiden. Und vielleicht muss ich auch noch so was wie Hundesteuer zahlen – nur für Echsen halt“, stöhnt der vegetarische Holger und eiert verwirrt von dannen. Die immensen Folgekosten die Holger O. nun selbst zu tragen hat, hätte er sich sparen können, wenn er nicht nur auf das Geld, sondern auch auf die Herkunft seiner Eier geachtet hätte.