Gewerkschaft der Eierlegenden-Hühner macht Osterhasen zur Schnecke

Um ihren Forderungen Nachdruck zu ver-
leihen, entführten radikale Gewerkschafter-
innen den Osterhasen und machten ihn
kurzerhand zur Schnecke.
Düsseldorf / Brezelingen (brez) – Wie erst jetzt bekannt wurde, stand Ostern 2014 bis vor wenigen Tagen noch auf der Kippe. Hinter verschlossenen Türen und ohne Wissen der Öffentlichkeit, fanden vergangene Woche Verhandlungen zwischen dem Osterhasenverband und der Gewerkschaft-Eierlegender-Hühner (kurz IG-Eier) statt. 
Die Hühner forderten gesündere Ernährung, mehr Auslauf und das Entlassen in die Freiheit am Ende ihres Arbeitslebens.
Zudem beklagten sie, dass sie zu Ostern nicht nur mehr Eier legen, sondern diese auch noch selbst kochen und Färben müssen. Und dies alles ohne Osterzuschläge! Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, legten sie eine Woche lang Eier ohne Eigelb. Nachdem diese Aktion den Osterhasen und seine Osterhäschen kalt ließ, entführten radikale Gewerkschafterinnen kurzerhand den Osterhasen, und machten ihn mal so richtig zu Schnecke. Sie zeigten ihm unter anderem Fotos und Videos von schmackhaften Hasengerichten, und drohten ihm an, ihm seine geliebten Karotten in den Hintern zu stecken, wenn er nicht kooperieren würde. Daraufhin versprach der verängstigte Osterhase, dass er den Hühnern kurzfristig bis Ostern zumindest mehr Auslauf und besseres Futter bieten könnte. „Sollte der Osterhase seine Zusagen nicht einhalten, gibt es an Ostern keine Ostereier, sondern Hasenbraten. Serviert auf einer Tischdecke aus Hasenfell - und zwar seinem eigenen“, gackert Gewerkschaftssprecherin Herta Henne uns wütend zu, und legt vor lauter Aufregung ein Ei – diesmal ohne Schale. Igitt!