Riesige Wäschespinnen in schwäbischen Gärten aufgetaucht

Sieht eine Wäschespinne so aus? Echte Fotos von
einer Wäschspinne stehen uns leider nicht zur
Verfügung, da die Tiere in den vergangen Herbsttagen
bei Nacht & Nebel wieder aus den Benzinger Gärten
verschwunden sind.
Benzingen (brez) - In einem schwäbischen Dorf auf der Alb sind in diesem Frühsommer vermehrt mannshohe Wäschespinnen aufgetaucht. Gut getarnt stellen diese sich regungslos in die Gärten von Ein- und Mehrfamilienhäusern und tarnen sich dort mit diversen hilflosen Kleidungsstücken, welche sie mithilfe von Duftstoffen aus den anliegenden Häusern anlocken - daher auch ihr Name. Für Außenstehende sehen die so unscheinbar getarnten Tiere aus wie harmlose Wäscheständer, nur eben mit dem Unterschied, dass sie einen eher runden Körperbau besitzen.  

"Eine perfekte Tarnung, die sich gewaschen hat", bemerkt ein ortsansässiger Insektenexperte. Woher genau diese bisher friedliche Spinnenart stammt ist noch nicht bekannt. Spinnen-Experten und Damen aus dem lokalen Spinn- und Webeverein verstricken sich gegenseitig in oft skurrilen Behauptungen und verfangen sich so letztendlich gemeinsam in einem verbalen Netz ohne Boden. Bisher haben die Wäschespinnen keinen Schaden angerichtet und sind offensichtlich weder für Mensch noch Tier gefährlich. 

"Sie lassen sich sogar streicheln und knurren nicht einmal, wenn man sich ein Wäschestück von ihnen zurückholt," erzählt eine mutige Dorfbewohnerin. Von was sich die Tiere indessen ernähren, ist noch unbekannt. Auffällig ist nur, dass immer wieder einzelne Socken spurlos verschwinden (ein Phänomen, dass man bisher den sog. Waschmaschinen zugeschrieben hat) und, dass die Wäschespinnen mit dem  Fortschreiten des Herbstes wieder genauso mysteriös aus den Benzinger Gärten verschwinden, wie sie im Frühsommer aufgetaucht sind.

Wasserkreisverkehre sollen in Zukunft Unfälle verhindern

Wie auf dieser Abb. skizziert, sollen in Zukunft
auf besonders unfallträchtigen Kreisverkehren,
Wasserkreisverkehrsfähren den sicheren Transport
von Fahrzeugen übernehmen.
Berlin (brez) - Weil schwere Unfälle in deutschen Kreisverkehren immer mehr zunehmen, hat eine Expertengruppe des Verkehrsministerium einen neuen und raffinierten Plan erarbeitet. Besonders gefahrenträchtige Kreisverkehre sollen in Zukunft mit Wasser geflutet und nur noch mit speziellen Autofähren befahren werden dürfen. 
"Dadurch wird ein Wasserkreisverkehr geschaffen, in dem nicht mehr die Straßenverkehrsordnung gilt sondern die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung und die ist anscheinend sicherer, das sagt zumindest der Schwager meines Nachbarn", erklärt ein Experte des Ministeriums. Jeder Verkehrsteilnehmer muss zukünftig vor Benutzung eines Wasserkreisverkehrs auf eine sog. Wasserkreisverkehrsautofähre auffahren und wird dann von dieser bis zu seiner gewünschten Ausfahrt transportiert. Durch den kontrollierten Transport sollen sich die bisherigen Unfallzahlen drastisch reduzieren lassen - so hoffen zumindest die Experten. Die Benutzung der Fähren soll in der geplanten Verkehrs-Maut bereits inbegriffen sein. Autofahrer und ihre Mitfahrer müssen bei der Benutzung einer Wasserkreisverkehrsfähre jedoch eine Schwimmweste tragen und dürfen während des Transports nicht ins Wasser pinkeln. Wenn der Vorschlag im Kabinett als neues Gesetzt beschlossen wird, heißt es vielleicht schon 2019 an vielen ehemaligen Kreisverkehren "Schiff Ahoi".

Biene Maja durch Giftangriff von radikal-konventionellem Landwirt getötet

Biene Maja in einer ihrer bestechendsten Rollen
als Honigsammlerin. Durch den fiesen Giftangriff
verliert die Welt eine honigsüße Schauspielerin
Ostrach (brez) Bei einem hinterhältigen Giftangriff wurde vorgestern die bekannte Schauspielerin "Biene Maja" getötet. Während den Dreharbeiten zu ihrem neuen Film auf einer oberschwäbischen Frühlingswiese, wurde das gesamte Film-Team von einem radikal-konventionellen Landwirt angegriffen und vergiftet. Der Täter fuhr mit einem sog. Traktor mit langsamer Geschwindigkeit über das Filmset hinweg und versprühte dabei hochwirksames Insektengift. Laut Angaben von Zeugen waren die meisten Mitglieder des Teams sofort tot. "Biene Maja" verstarb kurz darauf auf der Intensivstation einer nahe gelegenen Tierklinik. Die Schauspielerin hinterlässt ein ganzes Bienenvolk und mehrere Eimer voller Honig. Der Angreifer konnte noch auf dem Acker dingfest gemacht werden. Weshalb der Täter so handelte ist noch unklar. Die Polizei vermutet reine Habgier als Motiv.

Das letzte noch lebende Mammut ist nun tot

Novosibirsk (brez) - Wie erst heute bekannt gegeben wurde, ist das letzte noch lebende Mammut in einem Wildpark in der Nähe von Novosibirsk gestorben. Das Mammut mit dem Namen Manfred ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im jugendlichen Alter von 465 Jahren von einem fundamentalistischen Meteoriten erschlagen worden.  Manfred spielte in insgesamt 5 Folgen einer sehr beliebten Animations-Serie das Mammut Mannie. Er war das einzige echte Mammut im Film - die anderen Mammuts waren nur verkleidete Elefanten. Wie ein Sprecher des Wildparks mitteilte, war Manfred erst vor 127 Jahren von einem deutsch-russischen Forscherteam im sibirischen Eis entdeckt und aufgetaut worden. 

Russische Wissenschaftler konnten das eingefrorene Mammut damals durch eine Kombination von Wodka und Tonnen von Borschtsch wieder zum Leben erwecken. In Erinnerung an seinen deutschen Entdecker Manfred Schäufele, wurde das Mammut dann auf den Namen Manfred getauft. 2002 startete es dann seine internationale Filmkarriere.

"Das Besondere an Manfred war, dass es sich bei ihm eigentlich um ein Büffel-Mammut handelte, bei dem sich die Stoßzähne nicht unterhalb der Augen, sondern schräg darüber befanden - wie eben die Hörner eines Büffels. Meteoriteneinschläge sind in Sibirien nicht selten. Bereits 1996 ereilte hier unseren letzten noch lebenden Dinosaurier Tyrannosaurus Rex dasselbe Schicksal - auch er war ein bekannter Schauspieler", berichtet der Sprecher des Wildparks weiter. Was nun mit dem toten Manfred passiert, ist noch ungewiss. Vermutlich wird er ausgestopft und im russischen Museum in St. Petersburg ausgestellt.

Weshalb der fundamentalistische Meteorit es auf Manfred abgesehen hatte, ist noch unklar. Vermutlich wird dieser Fall genauso wenig aufgeklärt werden wie der bereits oben erwähnte Tod des Tyrannosaurus Rex.

Gestresste Obstbäume werden in Zukunft bei der Ernte betäubt

Durch eine neue, spezielle Grifftechnik können in
Zukunft Bäume ganz einfach betäubt und zu Boden
gedrückt werden. Nach ca. 2 Stunden kommen sie
wieder zu sich und richten sich dann von alleine
wieder auf.
Sigmaringen (brez) - 
Eine neue Methode zum Obst pflücken hat jetzt die Fachhochschule für Botanik in Sigmaringen entwickelt. Anstatt den Bäumen zur Erntezeit mit Leitern oder Maschinen zu Leibe zu rücken, werden diese in Zukunft einfach betäubt und sanft auf den Boden gelegt. So soll die Obsternte nicht nur für die sensiblen Bäume stressfreier werden, sondern auch für die Erntehelfer. Diese müssen in Zukunft die Früchte nur noch von den am Boden liegenden Baumkronen pflücken. "Durch diese Methode wird auch der Ernteertrag um mindestens 20% steigen. Mit herkömmlichen Methoden bekamen Obstbauern bisher nicht alle Früchte von den Bäumen - ein Rest war für sie immer unerreichbar", erklärt Chefbotaniker Prof. Dr. Steinele. Die Bäume wachen nach ca. 2 Stunden wieder auf und gehen dann von alleine wieder in ihre senkrechte Ausgangsstellung zurück. Wie die neue Methode genau funktioniert, möchte der Sigmaringer Wissenschaftler noch nicht verraten. Nur so viel: Es kommt keine Chemie zum Einsatz - die Bäume werden durch eine spezielle Grifftechnik betäubt und zu Boden gedrückt.

Mit 80 durch die 30er Zone

Tübingen (brez) - Beim heutigen Blitz-Marathon ist der Tübinger Polizei ein ganz besonderer Fang ins Netz gegangen. Ein 80jähriger Mann hat sich unbefugt durch die 30er-Zone der Stadt bewegt - eine Zone, die eigentlich nur für Studenten bis 30 Jahre freigegeben ist. Zudem war sein Rollator frisiert und in keinster Weise verkehrssicher. 

"Das Gerät hatte weder Licht noch Hupe und die Reifen hatten auch kein Profil mehr - zudem trug der Fahrzeugschieber keinen Helm", erzählt Polizeihauptmeister Zipferle. Der geblitzte Senior, der Langzeit-Student an der Uni-Tübingen ist, hat nun die Schnauze voll. 
"Ich glaube, jetzt ist es Zeit, mit dem Studieren aufzuhören. Ich bin jetzt einfach in einem anderen Alter als noch vor 50 Jahren. Auf den Studenten-Partys werde ich seit 40 Jahren auch nicht mehr gerne gesehen", jammert der reife Student. Jetzt spielt er mit dem Gedanken, eine Ausbildung zum Altenpfleger zu beginnen. Die Polizei begrüßt den vernünftigen Sinneswandel des gesetzten Studenten und beließ es deshalb bei einer mündlichen Verwarnung.