Brezelinger Beamter kämpft mit Tränengas und Schlagstock

Beamter einer polizeilichen Sondereinheit auf sich alleine gestellt.

Tränengas brennt wie Sau. 
Das weiß jetzt auch Anton K.
Brezelingen (brez) - Anton K., 
der in seiner beruflichen Laufbahn als Mitglied eines Sondereinsatz-kommandos bereits so einiges erlebt und gesehen hat, ist am gestrigen Freitagabend an seine persönlichen Grenzen gelangt. Da seine Frau Tanja K., mit ihren Freundinnen vom Bingo-Club Brezelingen, über's Wochenende in den Bayerischen Wald gefahren ist, war der einsatzerprobte Polizist auf sich alleine gestellt. Obwohl seine Frau ihm das Essen für drei Tage - vorgekocht - in den Kühlschrank gestellt hatte, war bereits das erste Abendessen ein Desaster. Nachdem Anton - wie auf dem Küchenzettel angegeben - seinen Nudelauflauf für 5 Minuten in der Mikrowelle aufgewärmt hatte, wusste er danach nicht mehr weiter. Nach vielen vergeblichen Versuchen, seinen Nudelauflauf zu zerteilen, rief er verzweifelt seinen Vorgesetzten an. Da Anton K. weder Schuss-, Stich- oder Schnittwaffen benutzen wollte, erteilte ihm sein Chef telefonisch die Erlaubnis, Tränengas einzusetzen, um den Nudelauflauf in mundgerechte Stücke zu zersprengen, und danach die einzelnen Nudeln mit der Zunge festzunehmen - bei Gegenwehr notfalls auch unter Zuhilfenahme seines Schlagstocks. Als eine halbe Stunde später der Krankenwagen eintraf, den Anton K. mit letzter Kraft rufen konnte (das Tränengas rührte seinen Magen zu mehr als nur zu Tränen - zudem hatte er sich mit dem Schlagstock mehrmals seine Nase gebrochen), wurde er von drei, zu Tränen gerührten, Sanitätern - unter lautem Heulen - ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Nach einer intensiven Tränensack-Reha und einer Erneuerung seiner Tränenflüssigkeit, soll er bereits in wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen können. Seine Nase hingegen steckt noch in Untersuchungshaft.