Baum fährt vor lauter Angst aus seiner "Haut"

Als der Baum hörte, was Schreiner 
Hölz mit ihm anstellen wollte,
verspürte er extreme Panik.
Brezelingen (brez) - Schon lange hatte es der Brezelinger Schreiner P. Hölz auf den alten Baum (Baumart unbekannt, da der Verfasser dieses Artikels botanisch eine totale Null ist) neben der Bäckerei Hefele abgesehen. „Eine Kücheneinrichtung mit Tisch, Stühlen, Bänken und Schränken wollte ich aus dem Kerl machen und meiner Tochter zur Hochzeit schenken“, erzählt Hölz, immer noch total neben der Mütze. Immer wieder war der Schreiner vor Ort, hatte den Baum gestreichelt und jedes Mal dessen guten Zustand gelobt. Er hat ihn vermessen und in Selbstgesprächen immer wieder von seinen Plänen geschwärmt. Dem Baum wurde es dabei immer unheimlicher, und als er von der baldigen Hochzeit der Hölz-Tochter erfuhr, brach er in Panik aus und fuhr voller Angst - wie eine Rakete - aus seiner Haut bzw. seiner Rinde. Er packte seine sieben Äste zusammen und verließ fluchtartig Brezelingen, indem er sich eilig Richtung Laucherttal rollte, dabei ohne zu schauen einen Bahnübergang überquerte, im selben Moment einen betrunkenen Fußgänger von den Schienen riss und somit dessen Leben rettete. Danach stürzte er sich in das Flüsschen Lauchert, um sich eiligst in Richtung Donau treiben zu lassen. Der nackte Stamm wurde zuletzt in einem Wald bei Riedlingen gesichtet, wo er sich auf einen Holzlaster geschmuggelt haben soll, um das Land zu verlassen. Eine Fußgängerin beobachtete den Vorgang ganz genau. Und weil sie sich von dem Baum und seinen sieben Ästen belästigt fühlte, als dieser sie nach dem Weg fragte, rannte die Fußgängerin schreiend davon und zeigte den Stamm umgehend wegen Exhibitionismus beim Forstamt an.Vermutlich befindet sich der namenlose Baum und seine sieben Äste im Moment auf dem Weg Richtung Nordpol, in der Hoffnung, dass die dortigen Eskimos (Sorry – Inuits) noch immer Iglus aus Eis bauen und beim Hausbau kein Holz verwenden. So hatte er es als kleiner Stamm in der Brezelinger Baumschule gelernt. Hoffentlich hat der arme Holzkopf auch an die Schlitten, Speere und anderen Werkzeuge der Eskimos (Inuits) gedacht, die diese nicht mehr nur aus Tierknochen, sondern auch aus Holz herstellen! Nun gut, klopfen wir auf Holz bzw. seine
Nur noch eine Hülle aus Rinde, hat der
Baum nach seiner panischen 

Flucht aus Brezelingen zurückgelassen.
zurückgebliebene Rinde, und wünschen ihm viel Glück. Vielleicht erfriert er ja dort oben, bevor er als Jagdschlitten in die ewigen Jagdgründe heizt … 
Ach übrigens, der betrunkene Fußgänger, dessen Leben von dem flüchtenden Baum gerettet wurde, war der zukünftige Ehemann der Hölz-Tochter. Als dieser von der Rettung seines Lebens durch einen nackten, rollenden Baum erzählte, verließ ihn seine Verlobte umgehend, weil sie ihn für verrückt hielt.