Vampire trinken kein Bier auf Ex

Rumänien (brez) - Eine junge Frau aus Brezelingen ist in Transsylvanien von einem Vampir ausgesaugt worden. Die 19 jährige Austauschstudentin Claudia K. aus Brezelingen, ist Opfer eines jungen Vampirs geworden, der sie auf Ex ausgesaugt hat. Vorige Woche wurde Blutsauger Vladimir B. auf seinem Account bei MASKENBOOK zum Ex-Saugen nominiert. Innerhalb von 24 Stunden sollte er eine junge Frau auf Ex aussaugen und davon ein Video oder ein Blutbild erstellen. 
Vladimir B. fliegt in seine Freizeit gerne mit
dem Besen durch die Natur Rumäniens.
Danach sollte er dieses auf sein Profil bei MASKENBOOK hochladen. Dieses Auf-Ex-Trinken bzw. Saugen, ist eine Aktion, die sich seit geraumer Zeit wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken verbreitet. Die Sterblichen trinken Bier - die Unsterblichen Blut, das sehr häufig mit erheblichen Mengen an Restalkohol belastet ist. Vor allem die jungen Vampire nehmen unüberlegt an dieser Aktion teil, und lassen dabei alle Gefahren und negativen Folgen außer Acht. Um immer noch spektakulärere Videos und Bilder ins Netz zu stellen, schrecken die Blutsauger vor nichts zurück. Die ganz bescheuerten haben sich bereits dabei gefilmt, wie sie einen ganzen Liter Weihwasser auf Ex austrinken. Eine sehr dumme Idee für Unsterbliche - sie konnten aus folgenschweren Gründen, ihre Videos danach nicht mehr online stellen. Aber auch Jungvampire, die nur Blut trinken, sind sich über die möglichen negativen Folgen nicht im Klaren. Bei vielen verursacht das schnelle Trinken ungewohnter Menge von menschlichem Lebenssaft, einen heftigen Blutrausch. Was bei dem einen oder anderen Auf-Ex-Sauger, auch schon zu einer gefährlichen Blutvergiftung geführt hat. Hier werden blutige Anfängerfehler gemacht, die sehr gefährlich für die Zukunft und die Existenz der Jungsauger sein können. Die jetzt blutleere Claudia K., die bisher immer unter sehr hohem Blutdruck litt, musste jetzt wegen eines extremen Blutunterdrucks, in einem Krankenhaus in Bukarest behandelt werden. 
Claudia K. nachdem sie von
Vladimir B. ausgesaugt wurde.
„Ich war erschrocken - kaum einen Tropfen Blut hat er in ihr gelassen“, berichtete der behandelnde Arzt - Dr. A. Dracul etwas enttäuscht. Auch er hätte sich gerne noch das eine oder andere Tröpfchen von ihr genehmigt. Für die blutjunge Frau aus Brezelingen, wird der Vorfall in Transsylvanien aber wohl doch noch glücklich enden. Vladimir B., der junge Vampir, der sich unsterblich in Claudia K. verbissen hat, möchte seine Angebissene nun auch heiraten. „Wer einmal bei einer jungen Schwäbin Blut geleckt hat, der beißt keine andere mehr“, berichtete der stolze Rumäne in gebrochenem Deutsch. Zu einer rumänischen Zeitung sagte er, dass es für ihn Liebe auf den ersten Biss war. 

Auch Claudia K. entwickelte zwischenzeitlich starke Gefühle für ihn. „Endlich ein Mann mit Biss!“, sagte die attraktive Studentin aus Schwaben, „in Brezelingen haben die meisten jungen Männer ja leider nur ein Bissle. Aber mit einem Bissle können viele Frauen heute leider nicht mehr viel anfangen“, fügte sie leise hinzu, und errötet dabei ein wenig (zu einem heftigen Erröten hat es bei ihr leider nicht mehr gereicht). Die Beiden planen bereits eine große Bluthochzeit. Übrigens wird Dr. A. Dracul, ihr Trauzeuge sein. Da der zukünftige Bräutigam, Vladimir B., einen verantwortungsvollen Posten bei einer modernen europäischen Blutbank hat, sieht die junge und frischvampierte Schwäbin, einer rosigen bzw. blutigen Zukunft entgegen. Claudia K. wurde inzwischen sehr freundlich in die Blutgruppe ihres zukünftigen Gatten aufgenommen. „Alle sind sehr nett hier, und meine zukünftige Schwiegermutter macht die beste Blutwurst Rumäniens - Gott sei Dank ganz ohne Knoblauch!“, jauchzte die Schwäbin durch ihre immer spitzer werdenden Zähne.