Moldawische Chamäleon-Bären verwirren bayerische Jäger

Dieses Exemplar hat sich hervorragend
an seinen Hintergrund angepasst.
Bayern / Berlin (brez) - So schnell geben die Bären nicht auf. Nachdem es der Bär Bruno 2006 nicht geschafft hat, in Bayern sesshaft zu werden, gelingt dies nun vermehrt moldawischen Chamäleon-Bären. Immer häufiger tauchen diese inzwischen auch im deutschen Alpenvorland auf. Obwohl viele Jäger wieder heiß auf eine Trophäe sind, ist es bisher noch keinem von ihnen gelungen, einen dieser Bären zu erlegen. Die Chamäleon-Bären wenden eine schlaue Taktik an, die ihnen auch das Überleben in der Großstadt sichert: Sie passen sich haargenau ihrer Umgebung an - genauso wie ein Chamäleon das auch tut. Zusätzlich gleichen die Bären ihren Geruch und ihre Körpertemperatur der Umgebung an, und können deshalb auch nicht von Hunden oder Infrarotkameras entdeckt werden. Aufgrund dieser Fähigkeiten, und den Schwierigkeiten, diese Bären zu finden, schätzen Wildbiologen die tatsächliche Zahl der Bären inzwischen auf mehrere Tausend - in ganz Deutschland. Vor allem in Berlin soll sich ein Großteil der Tier versteckt halten. - Einer sogar mitten im Stadtwappen der Bundeshauptstadt! Andere Bären tarnen sich als Kunstobjekte, die nicht nur in Berlin, sondern auch in weiteren deutschen Städten in den Stadtzentren verteilt sind. So gelangen sich nachts ganz einfach an Futter, wenn sie die umliegenden Mülleimer leerräumen oder hin und wieder auch mal einen betrunkenen Passanten - der appetitlich angerichtet im Rinnstein liegt - vernaschen. Viele Chamäleon-Bären vertragen jedoch den Alkohol im Futter nicht, und verteilen dann oft unkontrolliert ihre Hinterlassenschaften in der gesamten Innenstadt. Diese Spuren sind im gemeinen Volksmund auch als Bärendreck bekannt. Eine beliebte Delikatesse, deren Geruch bei Liebhabern umgehend einen Bärenhunger verursacht. Viele trophäengeile Jäger in Bayern sind mittlerweile so verzweifelt, dass sie inzwischen sogar in Supermärkten wahllos auf hilflose Gummibärchen schießen, und sich danach in ihre Opfer verbeißen. - Ihnen wurden jedoch bereits ihre Jagdscheine, ihre Waffen und ihre Zähne ent- bzw. gezogen.