Und was hat der kleine Napoleon seiner Mama zum Muttertag geschenkt?

Der Tag, an dem jede Mutter zur
ganz persönlichen Königin wird.
Muttertag! (brez) – Und wie jedes Jahr frage ich mich auf's Neue, was schenke ich meiner Mutter nur zum Muttertag? Während ich bei einem Kaffee nachdenklich auf dem Balkon liege, und mit einer lockeren Mutter meines Liegestuhles spiele, frage ich mich einfach weiter, was wohl die erste Mutter auf Erden - Eva - von ihren Jungs zum Muttertag bekam. Vielleicht einen Apfel-Schäler oder eine Tasche aus Schlangenleder? Und Jesus, auch ein sehr vorbildlicher Sohn, was hat er seiner Mutter Maria wohl geschenkt? Ein Fläschchen Weihwasser - als Duft für eine reine Seele? Und Nero, der große römische Kaiser, er war bestimmt schon als Kind Feuer und Flamme für den Muttertag. Hat er vielleicht Rom nur aus Versehen angezündet, als er die Kerzen auf der Muttertags-Torte anbrennen wollte? Vielleicht ist er nur über sein Gewand gestolpert, oder die römische Torte war so groß, wie das Kolosseum? Die waren ja schon recht dekadent, die alten Römer. Sind manche heute auch noch, aber lassen wir das. Das würde uns den Muttertag so richtig versauen.

Ah, und dieser Dingis, ähhh ich meinte Dschingis, ja diese Dschingis Khan, der war doch dafür bekannt, dass er von seinen Feldzügen kleine Jungen mitbrachte, um sie von seiner Mutter und seiner Frau als gleichberechtigte Familienmitglieder aufziehen zu lassen. Nein, das ist aber keine gute Idee, das hilft mir nicht weiter, das könnte heutzutage so richtig Ärger geben. Also auch keine gute Lösung. Zudem ist meine Mutter fast 70 - die zieht keinen mehr auf. Außer vielleicht meinen Vater - der merkt das eh nicht. Sorry Vadder, dieser Seitenhieb musste sein.

Hmm, und was schenkte Luther seiner Mutter?
Vermutlich sehr viele Thesen – aber konnte sie auch lesen? 


Uuups, das reimte sich sogar. Vielleicht sollte ich ein Muttertags-Gedicht schreiben? Nö, das lasse ich auch lieber, da kommt dann doch nur Blödsinn bei raus. Columbus der große Entdecker, wollte er etwa nur nach Indien, um seiner Madre etwas Wertvolles zum „Día del Madre“ zu besorgen? Und dann passierte das Unglück, und er entdeckte Amerika? Uiii, daran möchte ich gar nicht denken. Bei Gutenberg glaube ich, dass er nach der Erfindung des Buchdrucks bestimmt sehr viele Ideen für den Muttertag hatte. Vom Lesezeichen bis zum Bücherregal, war da für die nächsten Jahre bestimmt alles mit dabei. Aber jetzt extra was erfinden? Neee, da fällt mir jetzt noch weniger ein. Dieser Franzose, der kleine, ja, der Napoleon. Der hatte es bestimmt leicht, der war auch sehr viel unterwegs. Und bezahlen musste er seine Mitbringsel bestimmt auch nicht. Da bezahlten doch die ehemaligen Besitzer seiner Mitbringsel wohl eher mit ihrem Leben, als er eine mickrige Golddukate an sie. So ein geiziger Bub! Aber Mama Napoleon bekam vom Söhnchen bestimmt die besten & leckersten Spezialitäten aus ganz Europa präsentiert. 

Und wie war das wohl im modernen Deutschland - heute (und vielleicht ein paar Jährchen früher)? Hat der Schröder seiner Mutter bereits als Bub wohlweislich einen Gasherd geschenkt? Und der moderne Amerikaner? Was Obama seiner Mutter am "Mother's Day" schenkte, das weiß ich nicht – vielleicht ein Abhörgerät? Das werden wir wohl nie erfahren - außer, außer der Snowden packt aus. Vielleicht ist das sogar der wirkliche Grund, weshalb Obama ihn unbedingt haben will - ausgeschlossen ist nix auf dieser Welt. Und sein Gegenspieler, der Putin? Hat er seiner Mutter schon als junger Mann Krimsekt zum Muttertag geschenkt? Wusste er, was noch kommen wird? Egal, ich bin jetzt mit meinen Gedanken am Ende. Mein Liegestuhl auf dem ich liege, ist nun kaputt - ich habe geistesabwesend die Mutter einer sehr wichtigen Schraube verschluckt. So ist das, wenn die Mutter weg ist, dann geht alles kaputt - auch ein Liegestuhl. Aber eine Idee habe ich jetzt. Es hat etwas mit Mutter und Essen zu tun. Doch mehr schreibe ich hier nicht rein - ratet doch selbst. So wie ich es bei den Anderen, weiter oben, auch getan habe.