Viele europäische Streifen-Polizisten verdienen ihr Geld auf der Straße

Beispiel eines sog. Dienstfahrzeugs 
bzw. eines Streifenwagens.
Europa (brez) - Viele europäische Polizisten müssen auf Streife gehen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Unterwegs in sog. Streifenwagen, bieten sie den Bürgern auf der Straße ihre Dienste an. Meist sind sie zu zweit unterwegs, um der steigenden Nachfrage ihrer Dienste gerecht zu werden. Von Verwarnungen bis zu Verhaftungen bieten sie den Bürgern ein großes Angebot von Dienstleistungen. Ihre Einnahmen – die sog. Buß- und Verwarnungsgelder, müssen sie aber zu 100% an ihre Hintermänner abgeben, und bekommen im Gegenzug am Ende des Monats ein geregeltes Einkommen ausbezahlt. Vielen Polizisten reicht jedoch dieses Gehalt nicht aus, um ihre Familie zu ernähren. Sie sind auf ein zusätzliches Einkommen angewiesen.
Viele von ihnen haben sich deshalb in ihrer Freizeit auf das Lösen extrem schwieriger und rätselhafter Fälle verlegt – das Lösen von Kreuzworträtseln. In der Hoffnung auf den Hauptgewinn, verbringen manche oft ihre ganze Freizeit, und zum Teil ihren kompletten Jahresurlaub damit, Gewinnspiel-Rätsel zu lösen. Andere Kollegen wiederum, die nicht besonders versiert im Lösen von Rätseln sind, konzentrieren sich auf das Lösen von Knoten oder das Lösen festsitzender Schrauben. Das Beschatten von älteren Menschen, die in der prallen Sonne sitzen, wird von sehr sozialen Beamten jedoch als ehrenamtliche Tätigkeit ausgeführt. Eine immer beliebter werdende Nebentätigkeit sind auch Vernehmungen, im Form von Interviews auf der Straße, für verschiedene Meinungsforschungs-Institute. Die armen Freunde und Helfer müssen sich immer kreativere Ideen einfallen lassen, um über die Runden zu kommen. Wie weit und ob, fragwürdige neue Polizeireformen dafür verantwortlich sind, können und wollen wir nicht beurteilen.