Spermien entscheiden demokratisch, wer zur Eizelle darf

Der "Präsident", als größtes Spermium erkennbar,
wird von seinen "Soldaten" zur Eizelle begleitet.
Oslo (brez) - Norwegische Forscher haben herausgefunden, dass Spermien auf ihrem Weg zur Eizelle kein Wettrennen veranstalten, wie bisher immer angenommen wurde. Bereits während des Geschlechtsaktes entscheiden die einzelnen Spermien durch eine demokratische Abstimmung, wer die Eizelle befruchten darf. „Nur die größten Samenzellen werden überhaupt zur Wahl aufgestellt. Und das sind pro „Schuss“ immer nur 3 oder 4 Spermien“, ejakuliert, äh, erklärt Prof. Dr. Holger Spermason. Die anderen Spermien begleiten ihren gewählten „Präsidenten“ dann zur Amtseinführung sozusagen nur noch als „Soldaten“, um ihn zu beschützen. Nach der Vereinigung des Präsidenten mit der Eizelle verlassen dann die Soldaten die heiligen Hallen der Gebärmutter auf natürlichem Weg. Häufig fristen sie danach ihr weiteres Leben in Matratzen, in diversen Kleidungsstücken oder auf dem Boden einer öffentlichen Toilette. Doch sehr häufig endet der ganze „Einsatz“ auch bereits nach kurzer Zeit an einer Latexwand, in einem See voll Magensäure oder an sonstigen, eizellenfreien Plätzen. „Solche Aktionen, die wir Experten als „Missions Not Completed“ bezeichnen, passieren leider recht häufig. Aber auch unter Spermien gilt das Motto: Einer für alle und alle für einen!“, erklärt der Professor mit dem auffällig dicken Kopf und dem noch auffälligerem, extrem langen und dünnen Körper.