Wer erst nach seinem Tod in Rente geht, hat mehr vom Arbeitsleben!

Spätrentner auf dem Vormarsch.


Berlin (brez) - Immer mehr deutsche Arbeitnehmer gehen immer später in Rente. Die sogenannten Spätrentner, gehen frühestens nach ihrem Tod oder deutlich später in Rente. Gerissene Politiker locken diese neue Generation von gutgläubigen und fleißigen Senioren mit satten Rabatten bei der Sterbeversicherung oder bei der Finanzierung ihrer Grabstätten. Um weitere Kosten zu sparen, werden die Spätrentner nach Beginn ihrer Rentenzeit, in öffentlichen Einrichtungen verheizt – das spart Energie und die Spätrentner übernehmen auch noch nach ihrem Arbeitsleben eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe für ihre Mitmenschen. Viele von ihnen werden z.B. im Winter als Asche auf's Glatteis gestreut (siehe Foto), um Unfälle zu vermeiden. So kommen sie täglich an die frische Luft. Aber egal wie, nach ihrem Ableben bringen die Spätrentner dem deutschen Staat deutlich mehr, als sie diesen kosten. Der Staat kommt wieder legal an Asche und Kohle (je nachdem, wie sie nach ihrer Verrentung verheizt wurden). Aus Dankbarkeit für ihr Engagement übernimmt der Staat für die Spätrentner nix! Und zwar gar nix! Und dafür setzt er sich mir aller Macht ein. So wie bereits vor deren Rentenzeit.

Schwierig wird es bei Spätrentnern, die erst einmal in Teilzeitrente gehen wollen. Dieses Sonderfall muss aber erst noch von einer Kommission geprüft werden. Das kann aber noch Jahre dauern. Deshalb empfehlen Rentenexperten, dass es klüger ist, einfach komplett zu sterben. Das ganze Modell ist noch in der Planungsphase, soll aber bereits im kommenden Herbst in der Praxis erprobt werden – vorausgesetzt, es finden sich bis dahin genügend Freiwillige. Falls diese nicht der Fall sein sollte, wird der Staat Mittel und Wege finden, diese Freiwilligen zur Freiwilligkeit zu verpflichten.
Noch etwas Interessantes zum Schluss: Für jeden Rentner, den ein Politiker innerhalb seines Wahlkreises von dieser neuen Idee überzeugt, bekommt er im Gegenzug eine saftige Erhöhung seiner Bezüge, und geht 2 Jahre früher in Pension. In manchen Wahlkreisen sind die ersten älteren Arbeitnehmer bereits mit ihren Rollatoren und anderen selbstgebastelten Geh- bzw. Fluchthilfen auf der Flucht vor den modernen "Kopfrentenjägern".