Deutsche Flugzeuge streiken & fordern 20% mehr Kerosin

Selbst Satelliten haben mittlerweile zum Streik 
aufgerufen. Sie fordern mehr Pausen und die 
Übertragung von anspruchsvolleren
Fernsehprogrammen.
Frankfurt (brez) - Deutsche Flugzeuge und andere Fluggeräte haben es satt, dass sie mit immer weniger Brennstoff auskommen müssen, und fordern aus diesem Grund mehr Urlaub und 20% mehr Brennstoff. Deshalb haben gestern ca. 900 deutsche Passagierflugzeuge und andere Fluggeräte zum Streik aufgerufen. „Wir können uns mittlerweile nicht einmal mehr einen eigenen Hangar leisten, um dort unsere Eier abzulegen,“ beklagt sich eine 32 Jahre alte Passagiermaschine mit Hängebrüsten und blondierten Tragflächen auf dem Stuttgarter Flughafen. Die Zukunft der Flieger sieht wirklich nicht sehr rosig aus. Besonders arm dran sind die Ferienflieger, die mehrmals täglich nach Mallorca fliegen müssen, und während ihrer Arbeit oft von betrunkenen Ballermännern bedroht und in manchen Fällen sogar schwer verletzt werden. Solche Vorfälle werden aber von den Fluggesellschaften meist heruntergespielt und oft als harmlose Flugzeugentführungen verschleiert, damit sie den Flugzeugen kein Schmerzensgeld zahlen müssen. Die Fluggeräte bleiben dann alleine auf den immensen Kosten der Reparatur und der Reha-Maßnahmen sitzen. Sehr schwierig sieht auch das luftige Sozialleben der Maschinen aus. Ein großes Problem sind die zunehmenden Flugstunden. Das wenige Kerosin, dass sie für ihre Arbeit bekommen, macht die meisten Maschinen zu Singles. Oder wann haben Sie das letzte Mal eine glückliche Flugzeugfamilie gesehen? - Genau, jetzt sehen sie selbst. „Wenn das so weiter geht, werden die deutschen Fluggeräte bald aussterben“, erzählt uns ein Rettungshubschrauber und berichtet uns anschließend von seiner langjährigen Beziehung zu einem attraktiven Heißluftballon, die an Weihnachten leider in die Brüche gegangen ist, „aus unserer Beziehung war vor lauter Stress irgendwann einfach die Luft raus …!“ - Verdammt traurig! Dieses Interview macht uns voll fertig, und wir machen vorzeitig einen Abflug. 

Nachtrag: Inzwischen haben sich auch verschiedene Satelliten dem Streik angeschlossen und fordern vor allem mehr Pausen und Medikamente gegen Dreh-Schwindel.